Krankheiten Aronia
Vorkommende Krankheiten und Schädlinge bei Aronia mit akuten und vorbeugenden Maßnahmen.
Pflanzen-Gesundheit
Allgemein hängt die Gesundheit von Pflanzen von einer Reihe von Faktoren ab, wie einem aktiven Bodenleben, den zur Verfügung stehenden Nährstoffen, Kompost und Wasser, den kleinklimatischen Verhältnissen, die Pflege von Aronia inkl. Mulchen. Wichtige Unterstützung bieten Beipflanzungen und die Mischkultur. Siehe auch Anbau Aronia.
Beipflanzung
Kirschessigfliege
Fliege aus Südostasien. Eiablage in Früchten. Larven fressen diese. Hohe Vermehrungsrate, überleben im Winter in frostfreien Bereichen. Bei extremer Hitze zu Sommerbeginn sterben sie. Zeigt sich durch eingedrückte, weiche Flecken.
akute Maßnahmen
- Eingraben der befallenen Früchte 30 cm tief! Nicht kompostieren!
vorbeugende Maßnahmen
- feinmaschiges Netz lukendicht darüberspannen
- Fangfallen mit z. B. Apfelessig als Lockmittel und Gelbtafel darin.
Wühlmäuse
Schwere Schäden an Wurzeln. 7 – 23 cm lang.
vorbeugende Maßnahmen
- rechtzeitig ernten
- Wühlmausgitter (max. 13 mm) in Erde um Pflanzen und über Erde hochziehen, damit sie nicht übersprungen werden können
- Sitzstangen für Greifvögel anbringen (natürliche Feinde)
- Löcher in Scheunen o. Dgl. schaffen als Unterschlupf für Schleiereulen
- Steinhaufen, Trockensteinmauern, Kräuterspirale für Wiesel, Hermelin u. a. (natürliche Feinde)
- Flaschen zur Hälfte eingraben → Wind verursacht Pfeifton
- Eisenstangen fest in Boden rammen und öfter schlagen
- Gänge: alte Buttermilch, Holunderblattjauche, Menschenhaare, Nußbaumblätter, Thujenzweige, Heringsköpfe stecken
- keine zu dicke Mulchschicht
- Kaiserkrone, Wildtulpe, Krokus, Knoblauch, Holunder, Steinklee (Heilpflanze, auch gegen Motten), Wolfsmilch, Narzissen zwischendurch pflanzen
- Johannisbeeren
rote Blätter
Blätter sind rot.
Ab August normal, zeigen sie sich früher, zeigt dies Streß bei Hitze.
akute Maßnahmen