Krankheiten Knollenziest
Vorkommende Krankheiten und Schädlinge bei Knollenziest mit akuten und vorbeugenden Maßnahmen.
Pflanzen-Gesundheit
Allgemein hängt die Gesundheit von Pflanzen von einer Reihe von Faktoren ab, wie einem aktiven Bodenleben, den zur Verfügung stehenden Nährstoffen, Kompost und Wasser, den kleinklimatischen Verhältnissen, die Pflege von Knollenziest inkl. Mulchen. Wichtige Unterstützung bieten Beipflanzungen und die Mischkultur. Siehe auch Anbau Knollenziest.
Beipflanzung
Virosen
Kümmerwuchs, Gelbverfärbungen
akute Maßnahmen
- neue Knollen besorgen und auf neuen Platz ausbringen
- bei massiven Auftreten, sich von alten Beständen trennen
Wühlmäuse
Schwere Schäden an Wurzeln. 7 – 23 cm lang.
vorbeugende Maßnahmen
- rechtzeitig ernten
- Wühlmausgitter (max. 13 mm) in Erde um Pflanzen und über Erde hochziehen, damit sie nicht übersprungen werden können
- Sitzstangen für Greifvögel anbringen (natürliche Feinde)
- Löcher in Scheunen o. Dgl. schaffen als Unterschlupf für Schleiereulen
- Steinhaufen, Trockensteinmauern, Kräuterspirale für Wiesel, Hermelin u. a. (natürliche Feinde)
- Flaschen zur Hälfte eingraben → Wind verursacht Pfeifton
- Eisenstangen fest in Boden rammen und öfter schlagen
- Gänge: alte Buttermilch, Holunderblattjauche, Menschenhaare, Nußbaumblätter, Thujenzweige, Heringsköpfe stecken
- keine zu dicke Mulchschicht
- Kaiserkrone, Wildtulpe, Krokus, Knoblauch, Holunder, Steinklee (Heilpflanze, auch gegen Motten), Wolfsmilch, Narzissen zwischendurch pflanzen
- Johannisbeeren
- in Kübel mit Wasserlöcher aufziehen